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Malteser Kreis Limburg-Weilburg

Kooperation der Adolf-Reichwein-Schule und Malteser Hilfsdienst

„Geschenk für die Schüler“

22.06.2018
Gruppenbild der Absolventen. Links: Schulleiter Ralf Abel, Erste-Hilfe-Ausbilderin Eva Hilpisch und Lehrerin Marion Gernand. Rechts: Malteser Ausbildungsleiterin Gudrun Rudhof. © Malteser Hilfsdienst

Limburg. Die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch begegnen jedem in seiner Schullaufbahn – ein Schulfach, in dem man Kenntnisse zur Patientenbegleitung, Pflege, Anatomie, Erste Hilfe und auch noch gleich ein berufsqualifizierendes Zertifikat erwirbt, das gibt es an den wenigsten Schulen. Dieses besondere Angebot gab es im vergangenen Schuljahr für die Schüler der berufsvorbereitenden Bildungsgänge an der Adolf-Reichwein-Schule.

Mit finanzieller Unterstützung des Rotary Club Limburg kam eine Kooperation der Schule mit dem Malteser Hilfsdienst Limburg zustande, und so lernten die 16- bis 18-jährigen Schüler immer Freitagsvormittags Erste-Hilfe-Maßnahmen, Blutdruck messen, Hygiene in der Pflege und Vieles mehr. Dieses Wissen ist Teil der bundesweit zertifizierten Malteser-Ausbildung zur Schwesternhelferin bzw. zum Pflegediensthelfer. „Mit dieser Ausbildung und dem dazugehörigen Praktikum sind die Schüler direkt für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert“, betont Gudrun Rudhof, Ausbildungsleiterin der Malteser in Limburg. Miriam Sehr, die das Projekt von Seiten der Adolf-Reinwein-Schule betreut, stimmt dem zu: „Dieses Angebot ist ein Geschenk für die Schüler. Das Malteser-Zertifikat hat eine hohe Wertigkeit und ist überall bekannt. Das bringt den Schülern einen echten Bewerbungsvorteil und gute Chancen für ihren Berufseinstieg.“

Insgesamt sieben Schüler haben die 120-stündige Ausbildung mit Unterstützung ihrer Lehrerin Marion Gernand und Malteser-Erste-Hilfe-Ausbilderin Eva Hilpisch in der Schule absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Am 14. Juni wurden sie offiziell von Schulleiter Ralf Abel verabschiedet und erhielten ihre Teilzertifikate für den enthaltenen Erste-Hilfe-Kurs und die Schwesterhelferin-/Pflegedienstausbildung. Abel betonte, gerade die Verbindung von Theorie und Praxis sei die Stärke der berufsbildenden Schulen. „Wir möchten allen Schülern, die lernen wollen, die größtmögliche Unterstützung bieten. Umso dankbarer sind wir dem Rotary Club Limburg, dass er durch die Spende dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht hat.“

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